Sonne, Wind und Wasserstoff ...

P1106179Das Klima verändert sich; der Klimawandel scheint unumkehrbar!
Bisher zumindest unternehmen die Menschen, Länder, Regierungen und Industrien zu wenig, um die Erderwärmung zu stoppen.
Aber Lösungen gibt es! Eine Einrichtung, in der die Veränderung der CO2-Konzentration in der Luft untersucht werden konnte, hat die Klasse 8a am Dienstag den 10.01.2017 in Gelsenkirchen besucht. Im Wissenschaftszentrum Gelsenkirchen konnte nicht nur die Steigerung der Lufttemperatur bei einer Erhöhung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre nachgewiesen, sondern auch Alternativen zur Energiebereitstellung getestet werden.
Im Rahmen der physikalischen Wandertage und der MINT-Orientierung der Schule fuhren insgesamt zwei 8. Klassen in das Wissenschaftszentrum und erhielten zuerst einen Vortrag über den Klimawandel verbunden mit vielen Ausblicken in Techniken und Berufe, die in dem gesamten Feld Klimaschutz, Alternative Energien, regenerative Energien, ... zu finden sind.


Im zweiten Teil der Veranstaltung konnten praktische Versuche zur Windenergie durchgeführt werden: Wie viele Flügel soll ein Rotor eines Windrades haben? Eins, zwei, drei oder doch besser vier? In welchem Winkel stehen die Flügel am besten im Wind? Wie wirkt sich die Form der Flügel auf die Energieausbeute aus?
Die zweite Klasse 8d fuhr am 18. Januar und konnte den gesamten Wasserstoffkreislauf kennenlernen, die jeweiligen Techniken untersuchen und an konkreten Modellen testen.
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Die Bereitstellung und Verwendung von Wasserstoff als Energieträger könnte eine Säule im Rahmen der energetischen Umgestaltung der Energieversorgung darstellen.
Bei den Versuchen wurde Wasser mittels elektrischer Energie in seine Bestandteile zerlegt (zwei Teile Wasserstoff, ein Teil Sauerstoff) und mit dem gewonnenen und anschließend  gespeicherten Wasserstoff wieder elektrische Energie gewonnen. Dabei entsteht in einer sogenannten Brennstoffzelle durch die chemische Reaktion zwischen Wasserstoff und dem in der Luft befindlichen Sauerstoff elektrische Energie.
Mit dieser Energie können z.B. Elektroautos betrieben werden, die komplett schadstofffrei sind. Eine solche Brennstoffzelle erzeugt als „Abfallprodukt“ reines Wasser; ein geschlossener Kreislauf ohne weitere Belastungen für die Umwelt.
Die MINT-Tage zeigen: es gibt viele praktische und funktionierende Lösungen!
Wir müssen sie nur umsetzen!

A. Hochstrat
K. Schüler