Ein unvergessliches Erlebnis...

Das war der Mittwochabend in der Festwoche sicher für einige Schüler und Lehrer unserer Schk DSC02612ule, denn Marian Kuprat und die Youngtown Band rockten die Bühne unserer Aula. Und nicht nur sie legten einen super Auftritt hin, sondern auch die beiden Vorgruppen Hakan&Ege und Darleen&Erik.

Der Abend wurde von einer Rap-Einlage von Hakan und Ege eingeleitet. Sie performten einen selbstgeschriebenen Rap.

Nk DSC02633ach ihnen trat das Duo Darleen und Erik auf, das uns einen bunten Mix aus energiegeladenen und langsamen Coverliedern bot und dabei für Stimmung sorgte. Außerdem wurden einige ihrer Lieder von Publikum durch leuchtende Handytaschenlampen begleitet.

Dann, nach einer Pause, betrat die Hauptband unter viel Applaus die Bühne. Sie rockten die Aula mit vielen peppigen, aber auch einigen langsamen Liedern, mit den verschiedensten Themen. Ihr Auftritt sorgte für Stimmung in der Aula. Das Publikum tanzte während des kompletten Auftritts und jubelte und applaudierte nach jedem Lied der Band.

Alles in allem kann man den Abend wohl als sehr gelungen und als einmaliges, unvergessliches Erlebnis für alle Anwesenden beschreiben. (Lea Rokitta)
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Das Petrinum hat erneut gewählt

Hier nun die mit Spannung erwarteten Ergebnisse der zweiten Runde der Juniorwahl am Petrinum zur diesjährigen Bundestagswahl:

Juniorwahl Petrinum Erststimme BT Sept 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Juniorwahl Petrinum Zweitstimme BT Sept 2017

Wahlbeteiligung 96,1%

Das Petrinum hat gewählt

Hier nun die mit Spannung erwarteten Ergebnisse der Juniorwahl am Petrinum:

Zweitstimme Juniorwahl Mai 2017

Erststimme Juniorwahl Mai 2017Wahlbeteiligung 96,1%

Juniorwahl

Bildergebnis für juniorwahlDas Gymnasium Petrinum nimmt in diesem Jahr das erste Mal an der Juniorwahl teil. Das heißt, dass die Politikkurse der Jahrgänge 8, 10, EF und Q1 in der Woche vor der Landtagswahl (08.05.-12.05. 2017) wählen werden. Natürlich kann das Ergebnis keinen Einfluss auf die Landtagswahl nehmen, aber es wird sicherlich interessant sein zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler des Petrinums im Vergleich gewählt haben.

Die Schule hat sich dafür entschieden die Wahl als Online-Wahl durchzuführen, abgesehen von der Stimmabgabe am PC läuft aber alles wie bei der „richtigen“ Wahl. So gibt es Wahlhelfer aus den Kursen und der Oberstufe, es gibt Wahlkabinen und jeder Wähler hat eine Wahlbenachrichtigung bekommen.

Um für die Wahl vorbereitet zu sein, wurde das Thema Wahlen in den Kursen angesprochen und geklärt, wofür die Erststimme und Zweitstimme ist, welche Bedeutung Wahlen in Deutschland haben und natürlich auch, wofür die Parteien bei der Landtagswahl stehen.

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"Der Prozess" in Reimen

Josef K. wird eines Morgens 30 Jahre alt,
da nimmt ein schräger Laden ihn in seine Rechtsgewalt.
Zwei Wächter steh'n im Schlafzimmer und wollen ihn verhaften,
K. scheint dieses erstmal ohne Bammel zu verkraften.

Er hat auch allen Grund dazu, denn jetzt wird ihm bekannt:
Die Männer haben zur Verhaftung keinen Grund zur Hand.
Er darf sogar zur Arbeit, weiter, keine Konsequenz;
doch dies ist nur der Auftakt einer Reihe von Events.

K. wird vorgeladen, nächsten Sonntag vorzusprechen.
K. erscheint auch, er will wissen, was für ein Verbrechen
ihm denn vorzuwerfen ist; doch er findet nichts heraus.
Der Saal liegt stickig in 'nem Gammel-Vorstadt-Mieterhaus.

Am nächsten Sonntag quält sich K. die Treppen neu herauf,
doch findet nur die Alte des Gerichtesdieners auf.
Er will von ihr nur Hilfe und sie selbst will K. abschleppen,
da kommt ein Rechtsstudent vorbei und sie lässt sich kidnappen.

K. checkt nicht mehr wirklich was und steigt bis unters Dach.
Dort oben sind Kanzleien. Plötzlich fühlt sich K. ganz schwach.
Die Luft ist dort so schlecht und durch Papier wird K. erdrückt:
Der Leser schnallt das Bild und Depri-Franz ist ganz beglückt.

Eines Abends kommt Herr K. an einem Raum vorbei,
Zur Kammer macht er auf die Tür und drinnen gibt's Geschrei:
K.s Verhafter waren bös', der Prügler peitscht sie mit 'nem Gurt
Am nächsten Tag das Gleiche. Und es wirkt auf K. absurd.

K.s Onkel kommt und will echt wissen: Ist der Josef schuld?
Darum schleppt er ihn zu seinem Anwaltskumpel Huld.
Der ist so krank wie Der Prozess und Leni muss ihn pflegen.
Doch K. lässt sich von Leni zu 'nem One-Night-Stand bewegen.

Während Huld nichts unternimmt, wird Josef K. doch recht nervös.
Er besucht den Maler Titorelli, Kenner des Milieus.
Der verrät ihm: Man kann niemals dem Gericht total entfliehen.
Huld will daher warten. K. ihm das Mandat entziehen.

K. ist um den schnellsten Scheinbar-Freispruch sehr bestrebt.
Erst recht durch Kaufmann Block, der voll von Huld abhängig lebt.
Auch wenn der Fall dann wiederkommt, trennt K. Huld vom Mandat.
Der redet ihm in sein Gewissen. K. bleibt aber hart.

Der Prozess beschäftigt K. und lähmt ihn wie ein Gift.
Das bleibt auch so, als er im Dom auf einen Priester trifft:
Der erzählt ihm 'ne Parabel, was der K. jedoch nicht rafft.
Ein Mann hat Schiss vor Widerstand, weshalb er es nicht schafft.

Ein Jahr später: Josef K. ist innerlich gebrochen.
Zwei Männer führ'n ihn ab. Entkleidet wird er dann erstochen.
War er also schuld? Die Frage wird gar nicht geklärt.
Eins ist aber klar: Er hat sich nicht einmal gewehrt.

© Nils Pelster 2017.