Jüdische Lebenswege in Westfalen
Ein Schülerprojekt des Gymnasium Petrinum Dorsten

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Geburtsdatum

Todesdatum

Geburtsort

Eltern


Geschwister

Lebensweg
22. Juni 1888

19. Mai 1976

Bocholt

Isaac Cohen
Diana Wolf

15

1888:
Jeanette Cohen wird am 22. Juni in Bocholt geboren

1898:
Erhält ein Stipendium an einer höheren Schule

1904:
Ausbildung zur Kindergärtnerin in Brüssel

1908:
Heirat mit Philip Fuldauer und Geburt der Tochter Margarieta

1909:
Am 22. September stirbt plötzlich ihre Tochter, wenig später, am 4. Oktober, stirbt ihr Mann an TBC

1911:
Heiratet sie den Kaufmann Hermann Wolff

1912:
Tochter Juliane wird geboren

1916:
Tochter Edith wird geboren

1919:
Wahl in die Stadtverordnetenversammlung

1920:
Tochter Käthe wird geboren

1932:
Umzug nach Dinslaken

1935:
Umzug nach Dortmund, Eröffnung einer Pension und  eines Mittagstisches für Juden

1938:
In der so genannten "Reichskristallnacht" wird die Wohnung zerstört und Hermann Wolff nach Sachsenhausen deportiert

1939:
Einweisung in die so genannten "Judenwohnung"

1942:
Die Familie Wolff wird in das Ghetto nach Riga verschleppt, KZ Kaiserwald und Stutthof

1945:
Befreiung durch die Rote Armee in Koronowo

1946:
Rückkehr nach Berlin, wird Vorstandsmitglied der SPD und Stadtverordnete in Berlin

1948:
Bei einer Diskusion im Berliner Stadthaus wird Jeanette Wolff verprügelt

1951:
Wird in den Hauptvorstand der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft gewählt, dem Führungsgremium gehört sie bis 1963 an

1952-1961:
Mitglied des Deutschen Bundestags

1965:
War sie stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland

1968:
Jeanette Wolff wird mit der Stadtältestenwürde in Berlin ausgezeichnet

1972:
Erhält sie die Ernst-Reuter-Plakette

1974:
Beteiligung an der Gründung des SPD-Seniorenrates

1975:
Muss sie zwei schwere Augenoperationen überstehen

1976:
Am 19. Mai stirbt sie in Berlin


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Juni 2005