Jüdische Lebenswege in Westfalen
Ein Schülerprojekt des Gymnasium Petrinum Dorsten

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Geburtsdatum

Geburtsort

Eltern



Geschwister
27.Juli.1925

Ahlen (Westfalen)

Sarah Moszkowicz, geb. in Polen
Benjamin Moszkowicz, geb. in Russland, gelernter Schuster

Hemann, David, Amo, Gisela, Moses, Rosa
Lebensweg 1931: Imo kommt auf die jüdische Mittelschule in Hamm

1938: Die Familie muss ihren Wohnort nach der schlimmen "Reichskristallnacht" nach Essen verlegen. Imo musste nach der 8.Klasse die Schule verlassen. Mit 13 Jahren mussten er und seine Brüder Zwangsarbeit leisten.

März 1943: Imo wurde in das Lager Birkenau-Auschwitz deportiert.

1945: Imo wurde in Liberec(Reichenberg), 350km
von Auschwitz entfent, gefunden und von den Russen befreit.

1947/1948: Gustav Gründgens engagiert Imo Moszkowicz am Düsseldorfer Schauspielhaus als Regieassistenten. Dort blieb er neun Jahre.

1956: Imo heiratet Renate Dadies

Nach der Zeit am Düsseldorfer Schauspieltheater arbeitete Imo mit Fritz Kortner am Berliner Schillertheater, dann in Hamburg und in anderen großen deutschen Schauspielhäusern. Auch in der Schweiz, Chile, Brasilien und in Israel war er als Regisseur tätig.

1957/58: Imo geht an das Schweizer Schauspielhaus in Luzern.

Mit dem Beginn des Fernsehzeitalters erkannte Imo eine neue zusätzliche Herausforderung. Er inszenierte mehr als 100 Schauspiele und über 200 Fernsehfilme.

Von 1970 bis 1979 inszenierte Imo Opernwerke in Zürich und Genf.

1995: Imo bekommt den Bayrischen Fernsehpreis für die beste Regie. Außerdem erhält er das große Bundesverdienstkreuz für sein künstlerisches Gesamtwerk.

1997: Es erscheint sein Roman "Der grauende Morgen im Boer Verlag, in dem Imo seine Erinnerungen und Erlebnisse der NS-Zeit beschreibt.

2002: Imo bekommt im Auftrag der hebräischen  Universität den »Scopus Award« von Iris Berben übergeben.

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Juni 2005