|
|
Rolf Abrahamsohn
|

Jenny Aloni
|
Erich Gottschalk
|
Benno Elkan
|
Jeanette Wolff
|
Marga Spiegel
|
|
|
|
 |
>>
Biografie
>> Tabellarischer
Lebenslauf
>> Filmographie |
Pressestimmen
Süddeutsche
Zeitung:
...Es entsteht
ein Bild vom vielfachen Mord, von namenloser Verzweiflung, von
willkürlichen Quälereien, von Hunger und
Schwerarbeit. Imo
Moszkowicz' Lebensbericht wird zum Dokument dessen, was Menschen
einander anzutun imstande sind. Vor allem spricht er davon, was
Ausgeliefertsein und Verlust der Menschenwürde bedeuten. Er
vergisst aber nicht, sich dankbar derer zu erinnern, die damals gegen
den Strom und oft unter hohem Risiko Zeichen des Mitgefühls
gesetzt haben. Die letzten Fragen nach den Abgründen des
Massenmords am jüdischen Volk bleiben zu Recht unbeantwortet.
Denn
das Buch richtet sich gegen das Vergessen und Verdrängen und
ist
eine Mahnung zu Wachsamkeit und Menschlichkeit.
Neue Züricher
Zeitung:
Imo Moszkowicz, der 1925
geborene jüdische Schauspieler und Regisseur, stellt sein Buch
"Der grauende Morgen" als "Autobiographie" vor. Darin erinnert er sich
vor allem an seine von Verfolgung gekennzeichnete Kindheit und Jugend
während der Nazizeit. Moszkowicz schreibt zwar, "es ist
schon
so viel geschrieben worden, und ich sollte mich der Last
und der Qual des Sich-erinnern-Müssens nicht nachgeben",
entschließt sich dennoch, seine Erinnerungen
niederzuschreiben,
weil er glaubt, sein Bericht könnte "Hirn und Herz derjenigen
finden, die von einer 'Auschwitzlüge' reden und gemeinerweise
Historie leugnen". Nach anfänglichem mühevollen
Erinnern,
wird der Erzählduktus des Autors flüssiger, sein
Bericht
spannend und erschütternd zugleich. Moszkowicz, als
Jugendlicher
zur Zwangsarbeit verurteilt, wird ins KZ Buna verschleppt, wo er als
Häftling Schwerstarbeit verrichten muss. Mitten im KZ-Terror
entdeckt er seine schauspielerische Begabung, tritt vor Aufsehern und
Häftlingen auf. Dank seinem eisernen Willen - "ich
überlebte
das hier bis zum letzten Tag" - übersteht er auch die
Strapazen
der Todesmärsche. Im zerstörten Nachkriegsdeutschland
findet
Moszkowicz ein erstes Engagement in einer kleinen Theatergruppe. Doch
über seine Theaterarbeit erfährt der Leser nur
Fragmentarisches. |
|
|